Erlernen der dorischen Tonleiter & des Improvisierens über Akkordwechsel

Als Beispiel, lassen Sie uns sagen, dass Sie die dorische Tonleiter studieren wollen. Dies ist der zweite Modus der Durtonleiter - es ist der am "lieblichsten" klingende Modus der Durtonleiter, da sie eine große Sexte enthält.

 

Dorisch? Modi? Schmodi!

Wenn Sie sich mit Modi nicht auskennen ist eine häufige Erklärung für diese, dass es sich einfach um Tonleitern handelt, die von jeder Stufe der Elterntonleiter aus beginnen, in diesem Falle also der Durtonleiter, oder dem ersten Modus (ionisch). Dies ist nicht unbedingt sehr hilfreich, da die meisten denken werden "toll, aber es handelt sich um die selben Noten, also was solls?!".

Nun, das stimmt, aber die wichtige Sache dabei ist, dass man einen tonalen Unterschied hört, wenn sie über denselben Akkord gespielt werden. Da dorisch also der zweite Modus ist, das Spiel einer G-Dur-Tonleiter ab der zweiten Stufe, dem A, eine Oktave aufwärts, was einer A-dorischen Tonleiter entspricht. Wenn man dies über einen Am7-Akkord spielt wird der Klang der Tonleiter hervorgehoben.

 

Die dorischen Tonleiterintervalle

Lassen Sie uns also Neck Diagrams starten und Griffbrettdiagramme für die A-dorische Tonleiter erstellen:

A-dorisch, in der ersten Postion der CAGED-Form

Jetzt können wir die Intervalle sehen! Achten Sie darauf, dass die wichtigen Intervalle eine kleine Terz, die einen Mollcharakter bewirkt und eine grosse Sexte sind, die der Tonleiter ihren dorischen Charakter geben, weil sie sich dadurch von der natürlichen Molltonleiter unterscheidet (äolisch), die von der dorischen Tonleiter durch das Vorhandensein einer verminderten Sexte abweicht. Bemerken Sie auch, wie diese Tonleiter einfach zwei weitere Noten zu jeder Oktave der pentatonischen Molltonleiter hinzufügt:

Die dorischen Töne sind blau hervorgehoben.

Sehen Sie, wie alle anderen in blau hervorgehobenen Töne die erste Position der pentatonsichen Molltonleiter bilden?

 

Sieht jetzt gar nicht mehr so abschreckend aus, oder?!

Wenn Sie sich bereits mit Pentatoniken auskennen (Dur & Moll) - falls nicht, warum nicht?!- dann ist dies ein wirklich guter Weg zum Erlernen anderer Tonleitern. Durch die Verbindung zu Dingen, die Sie bereits kennen, können Sie den Lernprozess beschleunigen und Bekanntes festigen, indem Sie darauf aufbauen. In diesem Fall kennen Sie bereits 5 der 7 Töne - wie schwer kann es sein, zwei weitere dazuzulernen?! Stellen Sie allerdings bitte sicher, dass Sie nicht auf ungefestigten Fundamenten aufbauen!

Sie könnten sich nun selbst eine Seite mit allen CAGED-Positionen erstellen und diese alle lernen... Das klingt möglicherweise etwas überwältigend, also lassen Sie uns dies herunterbrechen, so dass immer nur 2 Formen gleichzeitig gelernt werden.

 

5. dorische Position in C

Hier ist die 5. Position in CAGED-Form, diesmal aber in C:

Wechsel nach C unter Beibehaltung der Griffbrettlage. Wieder werden die neuen dorischen Töne blau dargestellt.

Sie haben wahrscheinlich die 2. A-dorische Position erwartet, warum sind wir also so vorgegangen? Nun, wenn Sie sich anschauen, wo diese Töne liegen, bemerken Sie, dass sie sich in der selben Lage des Griffbretts befinden. Dies bedeutet, dass wir, wenn wir über eine Akkordfolge Am7-Cm7 spielen würden, nicht die Lage am Hals wechseln müssten - wir können genau da bleiben, wo wir sind.

Wenn Sie Durtonleitern kennen, haben Sie möglicherweise bemerkt, dass obige Tonleiterform der Durtonleiter in der ersten Position entspricht! Das Diagramm zeigt, wie es kommt, dass Sie keine großen Terz- oder großen Septimenintervalle mehr haben, wenn Sie auf der zweiten Stufe beginnen, sondern dass diese in dorisch zu einer kleinen Terz und Septime werden.

 

Haben Sie es verstanden? Nutzen Sie das jetzt - improvisieren Sie!

Sobald Sie diese Tonleitern in Ihren Fingern haben, sollten Sie sich einen einfachen Hintergrundtrack zum darüberjammen erstellen - Band In A Box ist für diese Art von Aufgabe fantastisch - es hilft Ihnen nicht bei der Erzeugung kommerziell verwertbarer Aufnahmen, aber zum Ûben ist es unschlagbar!
Wenn Sie ein Mac-Benutzer sind, könnten Sie GarageBand benutzen, welches sich bereits auf Ihrem Computer befindet. Erzeugen Sie 8 Takte am7, gefolgt von 8 Takten Cm7 und lassen Sie diese in einer Endlosschleife laufen.

 

Wollen Sie mehr?

Wenn Sie dies hier nützlich finden und den dorischen Modus besser kennenlernen wollen, dann machen Sie doch mit der Fortsetzung dieser Lektion im Blog, hier weiter.